Was
ist das besondere an dem PelletMaker ?
Der Pelletmaker ist entwickelt worden, um die bisher nicht genutze
Biomasse dem Energiekreislauf zuzuführen. Er vereinigt
zwei
Arbeitsprozesse in einer Maschine:
1. Zerkleinern
2. Pelletieren
Weiter ist die Abhängigkeit von den großen Pelletwerken geringer. Der
private Heizungsanwender wird somit unabhängiger.
Für
wen ist der PelletMaker geeignet ?
Der PelletMaker ist für den privaten Endverbraucher sowie für
den kleinen Gewerbebetrieb entwickelt worden. Er findet überall da
Anwendung, wo die Pelletierung in kleineren bis mittleren Mengen
benötigt wird.
Mit einer Stundenleistung bis zu 50 kg Pellets je nach Material
(Weichholzmischung
zerkleinern und pressen alernativ Biomasse aus der
Landwirtschaft) ist er mobil einsetzbar.
Aufgrund seines geringen Preises passt er auch in das Portemonnaie
eines Familienernährers.
Welches
Material kann ich verwenden ?
Restholzschnitt
aller Art, Gartenschnitt, Holzspäne und alle anderen Biomassen
wie Safttrester, Ölmühlen-Kuchen, Biogas-Substrate, Getreide u.ä.
Wie
feucht darf das Material
sein ?
Grundsätzlich gilt auch hier die Regel: je trockener um so
besser.
Das zu verwendene Material sollte nicht mehr als 20 % Restfeuchte
enthalten. Bei feuchtem Ausgangsmaterial ist möglich, dies mit
trockenen
Material zu mischen.
Wie
viel Pellets kann ich die Stunde machen und wie viel Kosten habe ich?
Unter der Voraussetzung der ständigen Befüllung und
je nach
Materialzustand können Sie bis zu 50 kg. Pellets pro Stunde
erhalten. Dabei entsteht ein Stromverbrauch von 3 kWh.
Die Kosten für 50 kg. Pellets belaufen sich inkl. Strom und
Verschleißteile auf ca. 0,95 Euro je nach Pflege, ohne
Anschaffungskosten, Eingangsmaterial und persönlicher Arbeitszeit.
Rechenbeispiel
bei vorhanden Eingangsmaterial und ohne persönlicher Arbeitszeit:
Einkauf
(Durchschnittspreis aus 2010):
1.000 kg. Pellets kosten im Einkauf durchschnittlich 224,00 Euro.
Für 50 kg Pellets müssen Sie 11,05 Euro
veranschlagen.
Eigene
Herstellung:
bis zu 50 kg Pellets erhalten Sie mit dem PelletMaker in 1 Stunde.
Einsatz:
Für 1 Std. Laufzeit verbrauchen Sie 3 kWh.
1 kWh kostet durchschnittlich 0,21 Euro.
3 kWh x 0,21 Euro = 0,63 Euro / pro Stunde
zzgl. anteilig für Verschleißkosten 0,32 Euro/Std.
= 0,95 Euro Betriebskosten für 50 kg. Pellets ohne Material
und Arbeitszeit
Ersparnis:
50 kg. Pellets kosten Sie 0,95 Euro.
1.000 kg. Pellets kosten Sie 19,00 Euro.
224,00 Euro (gekaufte Pellets) - 19,00 Euro (eigene Herstellung)
= 205,00 Euro Ersparnis ohne Material und Arbeitszeit.
Wie
schwer ist der PelletMaker und welche Abmessungen hat er ?
Der PelletMaker wiegt ca. 220 kg. Die Maße des PelletMaker sind: 0,75 x
0,90 x 1,70 m
Welche
Verschleißteile habe ich ?
Als Verschleißteile gelten die Raspeltrommel, Matrize und Koller.
Wie
lange halten die Verschleißteile ?
Die Lebensdauer der Verschleißteile hängt stark vom
Ausgangsmaterial ab. Je sauberer das Material ist, bzw. je weniger
Nägel, Sand, Erde oder Steine Sie mit verwerten, um so
länger
ist die Haltbarkeit der Verschleißteile.
Was
ist beim Kauf des PelletMaker mit im Preis enthalten ?
Im Kaufpreis des PelletMaker ist eine Raspeltrommel, eine Matrize
für 6mm Pellets und das Auffangsieb enthalten.
Wird
die Raspeltrommel geschärft oder ausgetauscht ?
Die Raspeltrommel hat zu viele Zähne um sie zu
schärfen.
Kostengünstiger ist ein kompletter Austausch der Trommel.
Aus
welchem Material bestehen die Zähne der Raspeltrommel ?
Die Zähne der Raspeltrommel bestehen aus hochfestem
Stahl der auch im Bergbau, sowie in der Minenindustrie Anwendung findet.
Wozu
benötige ich Matrizen mit verschiedenen Durchmesser ?
Bei Besitzern einer Holzpelletheizung findet die Matrize mit 6 mm
Durchmesser Anwendung.
Mit unserem PelletMaker können Pelletdurchmesser bis 20mm Durchmesser
hergestellt werden.
Wie ist die Pelletlänge ?
Variabel einstellbar durch Verschieben des Abstreifers.
Wie
erfolgt die Dosierung ?
Durch den Trichter. Der Trichter fasst 75 ltr.
Wie
hoch ist der Heizwert der Pellets ?
5 kWh / kg. Holzpellets.
Wie
ist die zeitliche Konstanz der hergestellten Pellets -
Feuchtigkeitsbeeinflussung der Pellets ?
Die Pelltes müssen nach der Herstellung mindesten 48 Std. austrocknen,
danach lagerbar wie gekaufte Pellets.
Welche
'Dichte' der Pellets werden
produziert (kg/qm) und wie sind die Standard-Formen und Größen die in
Deutschland verwendet werden und andererseits von der Maschine
produziert werden können ?
Zu den in Europa inkl. Deutschand hauptsächlich verwendeten Heizpellets
gibt es
die Norm DINplus, bzw. neu die ENplus, aber auch sogenannte
Industriepellets aus weniger sortenreinem Eingangsmaterial Die dort
geforderten Eigenschaften (Durchmesser, Länge, Dichte,
Abriebfestigkeit, Zusatzstoffe, Aschegehalt, etc.) können Sie bei
geeignetem Eingangsmaterial mit dem PM3.0 erreichen.
Zu beachten ist dabei:
Die o.g. Normen beinhalten weitere Aspekte wie z.B. regelmässige
Produktionskontrollen durch approbierte neutrale Institute, die
Festlegung der Transportkette usw. D.h. es ist wirtschaftlich sinnlos,
daran zu denken mit einer Low-Budged-Maschine den gleichen
kostspieligen Qualitätssicherungs-Aufwand zu betreiben wie es die
industriellen Pelletfabriken tun müssen. Entscheidend ist, dass mit dem
PelletMaker gleiche oder bessere physikalische Eigenschaften der
Pellets hergestellt werden können.
Wie
hoch ist der komplette Strombedarf der Maschine ?
3 kW
Wird
die Maschine gekühlt ?
Nein, lediglich der Getriebemotor hat eine ständig mitlaufenden
Zwangskühler.
Gibt
es eine Heizung in der Maschine um das Material vor der Pressung zu
erwärmen ?
Nein, die notwendige Erwärmung entsteht durch mechanische Reibung des
MAterials während des Pressvorganges.
Welche
Garantie gewähren Sie ?
Gewährleistung: 1 Jahr oder 1.000 Betriebsstunden, je nachdem was eher
eintritt ausgenommen sind Verschleißteile.
Muß
man bei der Bedienung spezielle Dinge beachten bzw. muß man spezielle
Kenntnisse haben ?
Keine besonderen mechanischen oder elektrischen Fähigkeiten
erforderlich, jedoch ist eine Einweisung bei uns sinnvoll.
Wie
ist das maximale und minimales Abmaß vom Eintrittsmaterial ?
Keine minimalen Grenzen, max. 15 cm
dick, 30 cm lang.
Welche
Vorbereitungen muss ich für das Ausgangmaterial treffen ?
Für trockenes Material sorgen, auf die max. Größe
achten, Heu und Stroh nur gehäckselt (klein).
Was
für ein Zeitverschleiß habe ich bei den Verschleißteilen ?
Individuell, je nach Verunreinigung des Materials
durch Sand, Steine oder Nägel
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